Ich mache es kurz. Man kann unter OSX statt auf einen Drucker auch ganz einfach in ein PDF Dokument drucken. Das ist natürlich ziemlich praktisch. Unter Win geht dies übrigends mit einem Tool wie zB FreePDF, dann wird ein Drucker installiert der den Druck als PDF erlaubt.
Das soll jetzt nicht das Thema sein. Wir möchten ein PDF mit einem Kennwort schützen.
Wir öffnen ein bestehendes PDF mit der Anwendung “Vorschau”, klicken dann auf Drucken und wählen links unten PDF aus.
Es öffnet sich ein Fenster mit Daten über Titel, Autor, Betreff und Schlagwörter. Praktisch. Nun gibt es noch einen Button “Sicherheitsoptionen” und da klickt man mal drauf.
Dort können wir dann ein Kennwort eingeben, um das Dokument vor neugierigen Blicken zu verschließen.
Gut – das hätten wir geklärt. Fast. Beinahe. Wenn da nicht die Verschlüsselung wäre. Ein kleiner Blick unter die Motorhaube verrät mir: 128 Bit RC4. Ei – das ist nicht unbedingt sicher. Wer Acrobat Pro sein Eigen nennen darf, dem steht AES 256 zur Verfügung. Das ist schon einmal ein großer Unterschied, zumal man dort noch weitere Möglichkeiten hat.
Einfache Verschlüsselung lässt sich auch einfach aushebeln, zB mit Tools wie diesem: http://mac.eltima.com/pdf-password-recovery.html
Böse Zungen würden sagen: Bah, das geht alles nicht, kann man nicht entschlüsseln. Gut, dann nehmen wir doch einfach die GPU der Grafikkarte dazu, dann gibt es gar keine Limits mehr. Voila: http://www.guapdf.com/ und das Problem ist erledigt. Was denn, geht nicht? Na klar, das Programm kann sogar distributed arbeiten und zB 20 Rechner gleichzeitig einsetzen. Nach nur wenigen Stunden ist das PDF entschlüsselt.
Langweilig. Das zeigt mir aber auch wieder, dass die Verwendung von AES ein Witz ist. Das wusste ich aber auch schon vorher. Nun, jedenfalls wissen wir jetzt dass es keinen Sinn macht, ob ich RC4 oder AES benutze, somit reicht der Passwortschutz von OSX aus und Geld sparen wir auch noch dabei, indem wir keine teueren PDF Tools kaufen werden -)))